Geschichte
Seit 1969 schreiben wir unsere Gastgeberschaft Tag für Tag fort.
Heinrich und Christina Busch bauen ihren Bauernhof zur Gaststätte um und nennen sie Haus Fliederbusch.
Sandras Eltern Werner und Ulla Busch übernehmen die Gastronomie.
Erweiterung zum Hotelbetrieb. Ein Gästehaus wird gebaut.
Sandra Busch-Flasche führt das Haus in dritter Generation weiter.
Die Anfänge
Heinrich Busch – Landwirt, Schützenfestkellner, Brotwagenfahrer – und seine Frau Christina erfüllten sich im fortgeschrittenen Alter einen Traum. Beherzt bauten sie 1969 ihren kleinen Bauernhof zu einer Gaststätte um und nannten sie Haus Fliederbusch.
Es war eine Lebensentscheidung, die das Schicksal ihrer Familie verändern sollte. Aus einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb entstand ein Ort der Begegnung, an dem sich Menschen trafen – beim Essen, beim Feiern, beim Austausch. Was mit bescheidenen Mitteln begann, wurde bald zur Institution in Borken.
Der Gründer
Heinrich Busch – von allen nur „Heini“ genannt – war weit über Borken hinaus bekannt und angesehen. 1969 eröffnete er gemeinsam mit seiner Frau Christine das Haus Fliederbusch. Mit seiner herzlichen Art und seinem Talent, Menschen zusammenzubringen, wurde er zum Inbegriff des Münsterländer Gastgebers.
Ob hinter der Theke oder am Tisch seiner Gäste: Heini war immer mittendrin. Seine Leidenschaft für gute Bewirtung und sein offenes Wesen machten den Fliederbusch von Anfang an zu einem Ort, an dem sich jeder willkommen fühlte.
1905
Das Kötterhaus, 1905 von Urgroßvater Wilhelm Busch erbaut, ist der Ursprung von allem. Ein bescheidener Bau, der über die Jahrzehnte zum Herzstück einer Gastgeberfamilie wurde. Die historische Steinmauer in der Heinrich Stube erinnert noch heute an diese Anfänge.
Zweite Generation
1983 übernahmen Sandras Eltern Werner und Ulla Busch die Gaststätte und führten die Tradition von Heinrich und Christina fort. Mit Leidenschaft und unternehmerischem Geschick bauten sie das Haus weiter aus – 1992 entstand das Gästehaus, und aus der Gaststätte wurde ein Hotel.
Ihr Engagement und ihre Gastfreundschaft prägten den Fliederbusch über drei Jahrzehnte. Was Heinrich und Christina gegründet hatten, machten Werner und Ulla zu einer festen Größe im Münsterland.
Dritte Generation
Seit 2011 führt Sandra Busch-Flasche das Haus. Familienleben fand auch immer in der Gaststube statt. Mit 14 Jahren kellnerte sie im elterlichen Betrieb. Nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau arbeitete sie in verschiedenen Hotels in Nordrhein-Westfalen, unter anderem auf dem Bonner Petersberg.
Den Stil der Eltern und Großeltern führt sie fort und setzt dabei eigene, moderne Akzente. In den vergangenen Jahren wurden 14 Gästezimmer im Stammhaus modernisiert und der Christinenflügel entstand. Im Gästehaus Kern wurden 14 Zimmer komplett saniert und sechs weitere Zimmer teilrenoviert. Auch die Festsäle wurden durch einen Anbau erweitert.
Christinenflügel
Christina Busch war das Herz des Hauses. Mit ihrer liebevollen Art, ihrem Organisationstalent und ihrer Wärme prägte sie nicht nur die Familie, sondern auch jeden Gast, der über die Schwelle trat. Sie schuf einen Ort, an dem sich Menschen zu Hause fühlten – aufrichtig, ohne Umschweife, authentisch.
Der Christinenflügel trägt ihren Namen zu Recht. Er ist ein stilles Denkmal für eine Frau, die verstanden hat, was echte Gastfreundschaft bedeutet: nicht Größe, sondern Herzlichkeit. Nicht Perfektionismus, sondern Aufrichtigkeit.
Liebenswert, emotional, überraschend, hochwertig, einzigartig, gleichzeitig bodenständig und modern – das ist der Fliederbusch-Stil seit über 50 Jahren.